"Nur wer den Mut hat etwas zu verändern, wird nie ein Versager sein" (D.Papenkordt, 2010)

Du hast dich nach dem Abitur/Fachabitur dafür entschieden, ein Studium an einer staatlichen Universität oder Fachhochschule zu beginnen - aber mittlerweile gemerkt, dass ein theoretisches Studium einfach nicht der richtige Weg für dich ist? Es fällt dir schwer, dich morgens zu motivieren, zu den Vorlesungen zu gehen und wenn du nur an die nächsten Klausuren denkst, vergeht dir die Lust?!

Dann nimm deinen Mut zusammen und mache, was für dich und deine Zukunft das Beste ist.

Du glaubst keine Alternative zu haben und da jetzt "durch" zu müssen, weil ein Abbruch im Lebenslauf nicht gerne gesehen wird und die gesellschaftlichen Konventionen es nicht für "gut" befinden, wenn man trotz Abitur "nur" eine Ausbildung macht und nicht studieren geht?!

Lass die ganzen Zweifel beiseite, trau dich etwas zu verändern - es geht einzig und alleine um dich und das, was du für richtig hälst! Wir wissen, wie schwer diese Entscheidung ist, das tun wir wirklich! Am Ende der Seite haben wir dir einen Erfahrungsbericht eines Mitarbeiters zur Verfügung gestellt. Dort kannst du gerne mal nachlesen, ob du dich eventuell in einer ähnlichen Situation befindest oder dich an der ein oder anderen Stelle wiederfindest.

Seit 25 Jahren bilden wir mittlerweile aus und durften in dieser Zeit ca. 50 Auszubildende, die zuvor einen anderen Weg ausprobiert haben, erfolgreich in die Arbeitswelt begleichen.

Wir möchten gar nicht überheblich klingen, aber wir wissen, wovon wir sprechen und was du brauchst, um mit voller Motivation deinen neuen Lebensweg einzuschlagen. Wir werden deine bisherigen Qualifikationen aufgreifen und genau dort ansetzen, um dir möglichst die Ausbildung zu bieten, die dich erfüllt und glücklich macht.

Bewirb dich noch heute und starte gemeinsam mit uns in deine Ausbildung im Jahr 2022! Du musst dich nur trauen - dann sind wir dein Partner.

Erfahrungsbericht zum Studienabbruch

 

Ein Abbruch kann gleichzeitig auch ein Neuanfang sein..

Wir könnten euch jetzt viel darüber erzählen, warum eine Ausbildung besser ist als dein jetziges Studium, oder dich anspornen etwas zu ändern, aber wir wollen einfach mal einen Betroffenen die eigene Geschichte erzählen lassen – vielleicht entdeckst du an der ein oder anderen Stelle ja eine Gemeinsamkeit.

Wir bleiben diskret, nennen keine Namen, verraten euch aber, dass die Geschichte von einem/r aktuellen poe-Mitarbeiter/in kommt:

„Wie viele habe ich mein Abitur abgeschlossen und die Frage, die mir immer wieder gestellt wurde, von den Lehrern, den Verwandten und Bekannten, war nur die Eine „Was möchtest du nach deinem Abitur studieren und weißt du auch schon wo?“. Das hat mich enorm unter Druck gesetzt, denn ehrlich gesagt – ich hatte keine Ahnung.

Also bin ich erstmal weg. Ein Jahr lang neues kennenlernen und die große Frage der Zukunft einfach hintenanstellen.

Naja, so ein Jahr geht schnell um und ich habe mich noch an genau derselben Stelle im Leben befunden, wie direkt nach dem Abitur: Was mache ich jetzt? Für mein Umfeld war klar, mit Abitur studiert man. Also habe ich die Angebote der naheliegenden Universitäten studiert und mich informiert über Fächer, die für mich interessant geklungen haben – ich wusste zumindest, dass ich in die Wirtschaft wollte. Die Bewerbungen haben super funktioniert und schon war ich eingeschriebene/r Student/in. Hochmotiviert habe ich mein Studium begonnen und auch meine Familie war „stolz“.

Die Vorlesungen waren trocken und haben sich angefühlt wie halbe Ewigkeiten – das kannte ich noch aus der Schulzeit und habe es als normal empfunden. Es fiel mir immer schwerer mich zu motivieren und zu den Vorlesungen zu gehen – denn seien wir mal ehrlich, auf der Universität interessiert es niemanden, ob du anwesend bist oder nicht. Die erste Klausurenphase stand bevor und ich empfand einfach nur ein starkes Unwohlsein. Ich hatte Angst vor den Prüfungen – Angst zu „versagen“ und dass man dann nicht mehr so stolz auf mich ist.

Aber was ist die Alternative? Aufgeben? Abbrechen? Das kam für mich nicht in Frage. Oft genug hat man gehört, dass im Lebenslauf kein Abbruch stehen darf, sonst findet man nie wieder etwas und die Karriere ist beendet, noch bevor sie begonnen hat. No way! Das ist keine Option. Also habe ich mich gequält und 4 Semester durchgezogen und wurde von Semester zu Semester trauriger und unglücklicher.

Irgendwann habe ich all meinen Mut zusammengenommen und habe mit meiner Familie darüber gesprochen. Ich habe gesagt, dass ich nicht mehr studieren möchte, dass diese ganze Theorie einfach nichts für mich ist und ich mich nicht mehr motivieren kann, in die Uni zu gehen.

Und wer hätte es gedacht – ich habe Zuspruch bekommen und gemeinsam haben wir beschlossen, nach einer Ausbildung Ausschau zu halten. Und da bin ich auf die poe gestoßen. Ich habe mich beworben, und ganz wichtig, ich war dabei ehrlich. Schon in meinem Lebenslauf konnte man sehen, dass ich ein Studium abgebrochen hatte und auch im Anschreiben habe ich es erwähnt, um nicht das Gefühl zu vermitteln, dass ich etwas verheimlichen möchte. Ich konnte es zuerst gar nicht glauben, als ich tatsächlich eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch erhalten hatte – und ich sage euch: ich war so aufgeregt und nervös.

Aber was soll es – ich habe allen Mut zusammengenommen, habe mich casual-schick angezogen, wie es in der Einladung erwähnt wurde und bin nach Büren gefahren. Beim Vorstellungsgespräch kam die Frage nach dem abgebrochenen Studium recht schnell auf und ich habe sie ehrlich beantwortet: „Mir fehlt das praktische Arbeiten und ich habe gemerkt, dass der Bildungsgang Studium einfach nichts für mich ist.“ Ich war aufgeregt, wie die Reaktion sein würde, aber das war vollkommen überflüssig. Mir wurde Verständnis entgegengebracht und ich hätte mich nicht wohler fühlen können.

Long Story short – ich habe meine Ausbildung bei der poe begonnen und erfolgreich abgeschlossen und keine weitere Unterrichtsstunde hat sich mehr wie eine halbe Ewigkeit angefühlt. Bis heute macht es mir jedes Tag Spaß zur Arbeit zu fahren.

Als Fazit kann ich nur sagen: Der Abbruch des Studiums und die Ausbildung bei der poe, waren die beste Entscheidung, die ich hätte treffen können.

Ich wurde immer motiviert und gefordert. Meine Stärken wurden erkannt und gezielt eingesetzt. Mir wurde die Chance gegeben, die ich gebraucht habe und ich war mutig und habe sie genutzt.“

Sei auch du mutig und nutze deine Chance! Bewirb dich noch heute.